FAQ

Warum Kleingruppe und nicht einzeln?

Ich sage nicht, dass Einzelunterricht im Einzelfall sinnvoll ist. Ich werde ihn auch im Ausnahmefall anbieten - als Übergangszeit zum Bindungsaufbau bei besonders sensiblen Kindern oder Kindern mit besonderen Bedürfnissen.

 

Für die Kleingruppe sprechen jedoch der soziale Aspekt (Kinder fühlen sich mit anderen Kindern wohler, empfinden mehr Lernfreude) als auch das Material-Konzept:

  • Kinder lernen von und mit anderen Kindern und inspirieren sich gegenseitig ("Das will ich auch machen!" oder "Ach, echt? Dazu fällt mir ... ein!"). Sie "vernetzen" ihre Gehirne in der Zeit des gemeinsamen Lernens (Darbietung und Reflektion im Kreis zu Beginn und zum  Schluss). 
  • In seiner persönlichen Lernzeit (mind. 60 der insgesamt 90 Min.) arbeitet Ihr Kind nach Einführung mit speziellem Lernmaterial. Dieses Material "fesselt" seine Aufmerksamkeit und beinhaltet meist auch eine Fehlerkontrolle. Das Kind arbeitet zunehmend selbständig und unabhängiger vom Erwachsenen. 

Gruppengröße und Betreuung: Die räumlichen Kapazitäten begrenzen die Gruppengröße aktuell auf max. 7 - 8 Kinder. Da es hier um intensive individuelle Förderung und Nachhilfe geht, ist der Personalschlüssel 1 : 5 (eine Lehrkraft für max. 5 Kinder). So hat die Lernbegleitung viel Zeit für die Fragen und Bedürfnisse der Kinder.

 

Altersmischung: In der Montessori-Pädagogik arbeiten Kinder unterschiedlichen Alters in einer Gruppe. Es kommt vor, dass ein siebenjähriges Kind in einem Lernbereich schon weiter fortgeschritten ist, als ein neunjähriges und diesem hilft. Die Kinder arbeiten alle an unterschiedlichen Materialien in ihrem eigenen Tempo: Ein Kind übt Rechtschreibung, ein anderes Lesen, das dritte das kleine Einmaleins. Da kein Konkurrenzdruck und kein "Lernen im Gleichschritt" herrscht, spielt das Alter für die Kinder keine Rolle.